Über mich

Hallo zusammen!

Mein Name ist Zacharias Reinhardt, ich bin 1989 in Dresden geboren, verheiratet und habe zwei Söhne. Ich bin seit vielen Jahren leidenschaftlicher 3D-Artist und seit 2013 auch „Blender Foundation Certified Trainer“.

Blender 3D ist die Software meiner Wahl. Seit 2004 beschäftige ich mich mit der 3D-Gestaltung und seit 2010 gebe ich mein Wissen darüber in 200+ kostenlosen Video-Tutorials weiter, unterrichte Menschen in Workshops, Seminaren, Inhouse-Schulungen und Remote-Training. Mit meinen persönlichen 3D-Projekten versuche ich die Menschen zu inspirieren, selber kreativ tätig zu sein.

In den Jahren 2011 bis 2016 leitete ich zusammen mit meinem Bruder Vincent die Firma „AgenZasBrothers“. Seit Juni 2016 bin ich als selbstständiger 3D-Artist und Blender-Trainer tätig. Ich bin freier Autor der Zeitschriften Digital Production und 3D Artist. Meine 3D-Artworks wurden schon auf diversen international bekannten Websites und in Zeitschriften gefeatured, wie z.B. 3D Artist, Artstation, BlenderNation und Sketchfab. Außerdem habe ich die Wettbewerbe „Weekly CG Challenge“ und „Sculpt January“ ins Leben gerufen.

Weiter unten könnt ihr mehr über meine berufliche Vergangenheit lesen.

Highlights der letzten Monate

Mein 3D-Rendering „The Journey“ hat in der internationalen Artstation „3D Transport Art Challenge“ den dritten Platz gewonnen. Hier seht ihr meinen digitalen Award und die Urkunde.

In der Ausgabe #100 des internationalen Magazin „3D Artist“ wurde ich in der Liste „Influential Artists“ (einflussreiche Künstler) an erster Stelle genannt.

In der Ausgabe #100 des internationalen Magazin „3D Artist“ wurde eine Artikel „Create a robot vehicle scene in Blender“ von mir veröffentlicht.

Mein 3D-Rendering „Final Takeoff“ hat in der Humster 3D „Car Render Challenge 2016“ einen Spezialpreis für „die kreativste Arbeit“ gewonnen.

In der Ausgabe #97 des internationalen Magazin „3D Artist“ wurde mein 3D-Artwork „Monster in the Closet“ als „Image of the month“ ausgezeichnet.

Mein 3D-Rendering „Hiker“ wurde als Cover-Bild für die Ausgabe #1701 des deutschen Magazin „Digital Production“ verwendet. Auch ein ausführlicher Artikel von mir über das „Sculpting in Blender“, wurde in diese Ausgabe veröffentlicht.

Meine Geschichte

Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht! Es war kein leichter Weg, aber all die Mühen haben sich ausgesprochen gelohnt! Lest im Folgenden, wie ich zu Blender gekommen bin und was in den letzten Jahren meiner beruflichen Laufbahn passiert ist.

Nachdem ich zusammen mit meinem Bruder in meiner frühen Kindheit LEGO-Stop-Motion-Filme mit einer einfachen Videokamera aufgenommen hatte, wurde in mir die Begeisterung für das Filmemachen und die Animation geweckt. 2004 kaufte ich mir meine erste Digitalkamera. Wir begannen, Kurzfilme zu drehen und durch den Wunsch, auch visuelle Effekte in diese Filme zu integrieren, mit der digitalen Bearbeitung am Computer. Nach einer Weile sind wir dann neben einfachen VFX-Tools auch auf Blender gestoßen, wodurch es uns endlich möglich war, 3D-Inhalte in diese Filme einzubauen. Natürlich mussten wir dieses unübersichtliche Tool erst einmal erlernen, was mit einer lahmen Internetverbindung nur durch viel Geduld und eigenes Ausprobieren funktionierte.

Eines meiner ersten 3D-Renderings in Blender (2005)

Ausschnitte meines ersten VFX-Kurzfilms „The Journey to Mars“, wobei die 3D-Renderings in Blender entstanden (2005)

Als ich die ersten Erfolge mit der Umsetzung einfacher 3D-Projekte erzielte, packte mich das „3D-Fieber“. Ich verbrachte viel Freizeit damit, Kurzfilme zu drehen, 3D-Welten zu bauen und kleine 3D-animierte Filme umzusetzen. Nach einer Weile entdeckte ich „Cinema 4D“ für mich und da die Benutzeroberfläche viel einfacher zu bedienen war als die von Blender, verwendete ich viele Jahre (bis 2009) Cinema 4D als mein hauptsächliches 3D-Tool.

Trailer von einem 100-minütigen Amateur-Spielfilm, den mein Bruder und ich gemeinsam umgesetzt haben. Cinema 4D wurde hierbei für die 3D-Arbeit verwendet (2005 – 2008)

Ein Kurzfilm, den ich mit Cinema 4D und Adobe After Effects umgesetzt habe  (2007)

2009 habe ich mich dann wieder an Blender (2.49) herangewagt, da ich es auf meiner Arbeit (Offener Kanal Salzwedel) für ein 2D/3D-Animationsfilm benötigte. Da mein Bruder zu dieser Zeit mit Blender schon wieder gut vertraut war, half er mir bei dem erneuten Einstieg in das Programm. Seitdem dann Blender 2.5 mit der komplett überarbeiteten Benutzeroberfläche erschien, bin ich komplett auf Blender umgestiegen, da es einerseits kostenlos ist und auf der anderen Seite Unmengen von professionellen Features bietet, wodurch es für mich keinen Grund mehr gab, bei Cinema 4D zu bleiben.

Eine meiner ersten komplexeren 3D-Animationen, die ich mit Blender umgesetzt habe (2010)

Einer meiner ersten 3D-Animations-Kurzfilme, den ich zusammen mit einem Freund mithilfe von Blender und Adobe After Effects umgesetzt habe (2010)

2010 begann ich, meine ersten Video-Tutorials über Blender zu veröffentlichen. Ich muss gestehen, dass ich hier das Werk meines Bruders weitergeführt habe. Er hatte damals die ersten Video-Anleitungen zu Blender 2.49 veröffentlicht. Da es nach dem Release von Blender 2.5 keine deutschsprachigen Anfänger-Tutorials gab, habe ich mich darangesetzt und eine Serie für Anfänger veröffentlicht. Diese kamen bei den Zuschauern sehr gut an, was mich motivierte, dran zu bleiben und in den folgenden Jahren viele weitere Tutorials zu veröffentlichen.

Nachdem ich mein FSJ im „Offenen Kanal Salzwedel“ abgeschlossen hatte, war ich 2010/2011 zusammen mit meinem Bruder in einer Werbeagentur angestellt. Dort setzte ich Blender für Kundenprojekte ein. 2011 gründeten mein Bruder und ich zusammen die Firma „AgenZasBrothers„. Wir setzten Film- und 3D-Projekte für Kunden um, wobei Blender fast immer eine wichtige Rolle spielte. Ich veröffentlichte auch weiterhin meine kostenlosen Video-Tutorials und bot auch kommerzielles Blender-Training an. 2013 erhielt ich dann durch die Blender Foundation ein Zertifikat als zertifizierter Blender-Trainer.

Mein Bruder Vincent (links) und ich (rechts) dabei, der Welt zu verkünden, dass wir unsere Firma gegründet haben, in unserem ersten Video-Podcast. (2011)

Nach über vier Jahren AgenZasBrothers, mit zwei Angestellten, vielen Projekten und auch vielen Höhen und Tiefen, entschieden wir uns, die Firma Ende Mai 2016 aufzulösen und unsere eigenen individuellen Wege einzuschlagen, damit jeder von uns seine ganz eignen Erfahrung sammeln kann. Seit Juni 2016 bin ich Einzelunternehmer in meiner Firma, die auch meinen Namen trägt. Mein Bruder geht jetzt in Richtung Kinofilm-Produktion. Er ist derzeit als Produktionsassistent bei dem Animationsfilmstudio Motionworks angestellt. Auch wenn es eine schwere Entscheidung war, die Firma aufzugeben, merkten wir beide schon nach kurzer Zeit, dass es eine der besten Entscheidungen war, um weiter voranzukommen. Ich mache jetzt mit dem weiter, was ich liebe. Ich erstelle 3D-Artworks, gebe Blender-Training, schreibe Artikel und leite Community-Projekte wie die Weekly CG Challenge.

Hier gab es nur mein altes Zeug zu sehen – wenn ihr meine aktuellen Arbeiten sehen wollt, dann schaut in meinem Portfolio vorbei.

Vielen Dank!
~Zacharias